Attraktivität der Berufsbildung

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Wie der Bildungsbericht Schweiz 2023 zeigt, ist die Schweizer Berufsbildung grundsätzlich gut aufgestellt und geniesst im In- und Ausland einen hohen Stellenwert. Wirtschaft, Gesellschaft und Politik haben das Anliegen, dass die Berufsbildung auch mittel- und langfristig attraktiv für die Jugendlichen und Erwachsenen sowie für die Unternehmen bleiben soll. Mit dem Projekt «Attraktivität der Berufsbildung» will das SBFI die Reflexion fördern und die Verbundpartner in ihren Zuständigkeiten unterstützen.

Allgemeine Informationen

Bund, Kantone und Organisationen der Arbeitswelt verfügen über ein breites Spektrum an bewährten Massnahmen zum Erhalt und zur Steigerung der Attraktivität der Berufsbildung. Ebenso sind Strukturen, Gremien und Programme vorhanden, und es besteht die Möglichkeit seitens des Bundes, Projekte und Innovation von Kantonen, Organisationen der Arbeitswelt und Dritten zu fördern.

In den letzten Jahren weisen dennoch verschiedene Signale aus Wirtschaft, Gesellschaft, Forschung und Politik darauf hin, die Attraktivität der Berufsbildung kritisch zu hinterfragen und die aufgeworfenen Fragen ganzheitlich und mit Blick auf das Gesamtsystem näher zu untersuchen.

Das SBFI adressiert diese Fragen unter Einbezug der Verbundpartner mit dem Projekt «Attraktivität der Berufsbildung». Das Projekt wird von 2025 bis 2028 umgesetzt und besteht aus vier Teilprojekten:

  • Grundlagen sondieren
  • Berufsbildungskommunikation der Partner gezielt unterstützen
  • Projektförderung nutzen
  • Wissenstransfer intensivieren

Die Teilprojekte stehen in Bezug zueinander und werden gestaffelt umgesetzt.

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Teilprojekt «Grundlagen sondieren»

Mit dem Projekt beabsichtigt das SBFI, bis im Herbst 2025 eine breit abgestützte Auslegeordnung zur Attraktivität der Berufsbildung vorzunehmen. Die Auslegeordnung zeigt auf, in welchen Bereichen prioritär Handlungsbedarf besteht.

Die Untersuchung zur Attraktivität der Berufsbildung erfolgt in einem breitabgestützten Prozess. Dabei werden sowohl die Verbundpartner der Berufsbildung konsultiert als auch Akteure ausserhalb der Berufsbildung. Die TBBK begleitet das Projekt.

Konsultation

Das SBFI hat Organisationen und Gruppierungen innerhalb und ausserhalb der Berufsbildung eingeladen, zwischen dem 16. April und 16. Juni 2025, zum Grundlagendokument «Status quo und Sondierung des Handlungsbedarfs» Stellung zu nehmen. 

Die Stellungnahmen werden ausgewertet, in einem Ergebnisbericht zusammengefasst und an dieser Stelle publiziert.

Teilprojekt «Berufsbildungskommunikation»

Das SBFI konzipiert und realisiert Massnahmen, die die Akteure und Akteurinnen im Berufsbildungsbereich dabei unterstützen, die Sichtbarkeit des Berufsbildungssystems und das Image der Berufsbildung im Allgemeinen zu fördern.

Die Umsetzung erfolgt in drei Bereichen:

  • Fortführung und gezielte Stärkung der Aktivitäten der Verbundpartner
    Das SBFI führt die Unterstützung und Förderung von Aktivitäten der Verbundpartner im Bereich der Berufsbildungskommunikation weiter (Art 54 und 55 BBG). 
  • Stärkung des roten Pfeils, Markenzeichen der Berufsbildung
    Das SBFI lädt die Verbundpartner dazu ein, den Pfeil vermehrt als Symbol für die Stärken der Berufsbildung zu benutzen. Dazu werden ab Sommer 2025 weitere Informationen auf berufsbildung-schweiz.ch zur Verfügung stehen.
  • Wissenstransfer
    Das SBFI fördert den Austausch unter den Verbundpartnern zur Berufsbildungskommunikation. 

Kontakt

SBFI, Aude Jaunin
Projektverantwortliche
+41 58 463 20 47

https://www.sbfi.admin.ch/content/sbfi/de/home/bildung/bwb/bb-steuerung/projekte-und-initiativen/attraktivitaet-der-berufsbildung.html